Ich rief Michael an – meinen Freund, meinen Anwalt, meinen angeblichen Kumpel aus der Kirche.
“Ich brauche einen Ehevertrag”, sagte ich. “Eine feste Vereinbarung. Alles bleibt mein.”
Er entwarf es und brachte es zu Daniel.
Die Wände bebten von Schreien.
“Ehevertrag? Jetzt?!”
»Unterschreiben«, sagte ich.
“Das ist beleidigend!”
“In diesem Fall wird es keine Hochzeit geben.”
“Ich liebe dich, Cora!”
“Nein, du liebst, was ich deiner Meinung nach reparieren kann.”
Ich hielt den Umschlag hoch. “Deine Worte. Dein Plan.”
Daniel wandte sich an Evan. “Du kleiner Verräter.”
Ich trat zwischen sie. “Er hat das Richtige getan.”
Daniel zerquetschte den Ehevertrag mit der Faust und warf ihn auf den Boden.
“Wir sind fertig”, sagte ich. Und los ging ich – vorbei an dem Blumenstrauß, dem Gang, den Gästen, die schweigend und konsterniert saßen.
»Die Hochzeit ist abgesagt«, sagte ich. “Vielen Dank an alle, dass Sie gekommen sind.” Freiheit und Konsequenzen
Ich ging mit Evan an meiner Seite.
“Geht es dir gut?”, fragte er leise im Auto.
“Ja”, antwortete ich. “Danke.”
“Hasst du mich?”
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