Elizabeth stand regungslos da und starrte in das Grau

Elizabeth blieb stehen und starrte in den grauen, regennassen Himmel. Das Geräusch von Regentropfen, die auf das Metallgeländer schlugen, war rhythmisch, aber im Inneren herrschte Stille. Es war nicht das Schweigen der Angst. Sie war auch nicht unbeweglich. Es war ein Schweigen der Entscheidung.

Nach einer Weile öffnete sich die Balkontür. Mark, ihr zehnjähriger Sohn, stand vor der Tür. Seine Augen waren rot und seine Wangen feucht.

–Mama… »Was ist passiert?« flüsterte er. “Er hat mir wieder Angst gemacht.” …

Elizabeth kniete nieder und umarmte ihn fest. Sie konnte spüren, wie sein winziger Körper in ihrer Umarmung zitterte. Aber dieses Mal hatte sie keine Tränen. Sie hatte Kraft.

Es ist in Ordnung, Baby. Wir sind zusammen. Und bald wird sich alles ändern.

Marek lehnte sich an die Wand und setzte sich neben sie. Es regnete immer noch, aber irgendetwas darin begann sich zu beruhigen. Das war der Anfang.

Am nächsten Morgen brach die Sonne zaghaft durch die Wolken. Der Geruch von nasser Erde und Hoffnung hing in der Luft. Elizabeth wachte früh auf, gekleidet in eine einfache weiße Bluse und eine graue Hose. Sie betrat Marks Zimmer und berührte seine Schulter.

Steh auf, Baby. Heute gehen wir zu Fuß zur Schule.

Der Junge streckte sich aus und sah sie überrascht an.

“Wirklich?” Nicht mit dem Auto?

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