
Vor der schwierigen Operation wollte sich der Mann noch eine Weile von seiner Katze trennen, doch das Tier bog plötzlich den Rücken ein, fiel in Ohnmacht und streckte die Krallen aus.
Dem Mann war klar, was auf dem Spiel stand: Entweder er würde überleben oder er würde nie wieder aufwachen. Bevor er im Rollstuhl abtransportiert wurde, bat er darum, seine letzten Minuten mit der Katze verbringen zu dürfen. Er umarmte sie fest, und sie lag wie üblich auf seinem Bauch. Aber dieses Mal war etwas anders. Die ruhige Kätzin wurde plötzlich wütend, beugte sich vor, fauchte und fing an, ihn mit ihren Krallen zu kratzen, wobei sie ihn wild in ihrer Hand anstarrte.
Zuerst dachten die Mitarbeiter, dass die Katze in Panik geraten sei. Doch dann bemerkte die Krankenschwester, was die Aufmerksamkeit der Katze erregte. Der Arm des Patienten war geprellt. Sofort wurde ein Anästhesist gerufen, der ein Blutgerinnsel entdeckte, das kurz davor war, sich zu lösen.
Hätte die Operation unter solchen Bedingungen begonnen, wäre das Ergebnis katastrophal gewesen.
Dank des plötzlichen Wutausbruchs der Katze änderte das medizinische Team in letzter Minute den Kurs. Zuerst entfernten sie das gefährliche Gerinnsel und gingen dann zur Hauptoperation über.
Von diesem Tag an behandelten die Mitarbeiter ihre kleine “Assistentin” mit neuem Respekt. Er erkannte endlich, was selbst modernste medizinische Geräte übersehen hatten – und rettete dem Besitzer das Leben.