
Mein Vater heiratete wieder und rief mich dringend nach Hause. Als ich meine Stiefmutter und ihren schwangeren Bauch sah, erschrak ich, brach in Tränen aus, drehte mich um und rannte weg…
An meinem Hochzeitstag stand ich am Tor. Papa trug einen einfachen Anzug. Sophia, in einem wallenden weißen Kleid, legte sanft ihre Hände auf ihren Bauch. Meine Brust verdrehte sich schmerzhaft. Ich wollte eintreten, um “Nein!” zu schreien, aber meine Füße fühlten sich wie angewurzelt.
Stattdessen hinterließ ich einen Buchstaben an der Tür:
“Ich kann das nicht segnen, aber ich kann dich auch nicht hassen. Ich gehe. Ich hoffe, du findest Glück.”
Ich drehte mich um und ging die Straße hinunter. Hinter mir hallte Hochzeitsmusik wider, jeder Ton drückte wie ein Stein gegen mein Herz.
Meine Jugend, meine Familie. Alles brach in einem Augenblick zusammen.