“Bitte heirate mich”, fleht ein einsamer Multimillionär den Obdachlosen an. Was sie von ihm erwartet, schockiert sie…

“Es tut mir leid”, sagte sie leise. Er blickte auf, seine Augen waren trotz des Schmutzes lebendig. “Ich bin Elena. Dieser Junge, Liam… er… Er hängt sehr an dir.”

Er lächelte. “Ich weiß. Er spricht mit Vögeln. Sie verstehen Dinge, die Menschen nicht verstehen.”

Sie lachte trotzdem. “Darf ich… Kennst du deinen Namen?”

»John«, antwortete er einfach.

Sie unterhielten sich. Zwanzig Minuten. Dann eine Stunde. Elena vergaß das Treffen. Sie vergaß den Regenschirm, den Regen, der ihr über den Rücken lief. Jona fragte nicht nach Geld. Er fragte nach Liam, nach ihrer Gesellschaft, danach, wie oft sie lachte – und er hörte zu. Er hörte wirklich zu.

Er war freundlich. Schlau. Einfach. Und völlig anders als jeder Mann, den sie je gekannt hatte.

Aus den Tagen wurde eine Woche.
Elena brachte Kaffee. Dann Suppe. Dann ein Schal.
Liam zeichnete Porträts von Jona und erzählte seiner Mutter: “Er ist wie ein echter Engel, Mama. Nur traurig.”

Am achten Tag stellte Elena eine Frage, mit der sie nicht gerechnet hatte:
“Was… Was würdest du tun, um dein Leben neu zu beginnen? Um eine zweite Chance zu bekommen?”

Jona wandte den Blick ab. “Jemand muss daran glauben, dass ich immer noch wichtig bin. Dass ich nicht nur ein Geist bin, den die Leute nicht bemerken.”

Dann sah er ihr direkt in die Augen.

“Und ich möchte, dass diese Person echt ist. Dass sie kein Mitleid mit mir haben. Damit sie einfach… Wähle mich.”

Die Gegenwart – Das Angebot
Und so kam es, dass Elena Ward, die milliardenschwere CEO, die vor dem Frühstück Unternehmen für künstliche Intelligenz gekauft hatte, nun im Regen auf der 43. Straße kniete, den Ring in der Hand, vor einem Mann, der nichts hatte.

Jona schien benommen. Betäubt. Nicht wegen der Kameras, die um ihn herum blitzten, oder der Menschenmenge mit hochgezogenen Augenbrauen.

Und durch sie.

»Willst du mich heiraten?« flüsterte er. “Elena, ich habe keinen Namen. Ich habe kein Bankkonto. Ich schlafe hinter einem Mülleimer. Warum ich?”

Sie schluckte. “Weil du meinen Sohn zum Lachen bringst. Weil du mich wieder fühlen lässt. Denn du warst der Einzige, der nichts von mir wollte, sondern nur mich kennenlernen wollte.”

Jona schaute auf die Schachtel in ihrer Hand.

Dann trat er einen Schritt zurück.