Mein Name ist Mateo und ich arbeite als Wasserlieferant in einem kleinen Wasserunternehmen in der Stadt Lipa in Batangas. Der Job ist körperlich anstrengend, aber er bietet mir ein regelmäßiges Einkommen, das mir hilft, meine Familie zu ernähren. Unter meinen Stammkunden erregte ein älterer Mann meine Aufmerksamkeit und hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck auf mich. Jeden Tag bestellte er sechzehn Zwanzig-Liter-Flaschen Trinkwasser.
Zuerst ging ich davon aus, dass er ein Restaurant betrieb oder Wasser an eine lokale Gruppe verkaufte. Aber als ich an seiner Adresse ankam, erkannte ich, dass es sich nur um ein bescheidenes, einstöckiges Haus am Ende einer ruhigen Straße handelte. Der alte Mann hat mich nie hereingebeten. Er öffnete die Tür, ließ das Geld in einem kleinen Umschlag liegen, und ich stellte die Flaschen vor die Tür, bevor ich ging. Nicht ein einziges Mal hörte ich ein Geräusch von innen. Die enorme Menge an Wasser, die er verbrauchte, schien für eine alleinstehende Person inakzeptabel.
Aus Tagen wurden Wochen, und meine Neugier wuchs. Normalerweise verbrauchte die Familie ein oder zwei Flaschen pro Woche, nicht sechzehn pro Tag. Eines Nachmittags nahm ich den Mut zusammen und fragte sanft:
Es tut mir leid, Sir, ich hoffe, es macht Ihnen nichts aus, aber warum brauchen Sie jeden Tag so viel Wasser?
Er sah mich mit einem ruhigen Lächeln an, nickte leicht und schloss die Tür, ohne zu antworten. Es war etwas in seinem Gesichtsausdruck, ruhig, aber sanft, das mich innehalten ließ.
Trotz seiner Freundlichkeit wurde ich den Gedanken nicht los, dass etwas Ungewöhnliches vor sich ging. Ich machte mir Sorgen, dass er das Opfer eines Betrugs werden könnte, und noch schlimmer, dass etwas Gefährliches in mir vor sich ging. Nach reiflicher Überlegung beschloss ich, die Situation der örtlichen Polizei und den Behörden von Barangay zu melden.
Am nächsten Tag ging ich mit einer kleinen Gruppe von Beamten zu seinem Haus. Als sich die Tür öffnete, stand der ältere Mann still darin. Die Polizisten fragten höflich, ob sie das Haus betreten und kontrollieren dürften. Er zögerte einen Moment, dann nickte er langsam und wir gingen hinein.
Was wir sahen, machte uns alle fassungslos. Das Haus war mit Reihen großer Wasserbehälter gefüllt, von denen jeder fein säuberlich mit Informationen über seinen Zweck gekennzeichnet war. Einige waren für Nachbarn gedacht, andere für eine Grundschule, eine örtliche Klinik und sogar eine nahe gelegene Kapelle. Jede Flasche wurde sorgfältig für den Vertrieb vorbereitet.
